Kempen bei kaltem Wetter ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, ruhige Momente und eine Umgebung zu genießen, die Ihnen nur der Winter bieten kann - eine unberührte, verschneite Landschaft, frühe Nächte und noch frühere Morgen. Und ein perfektes, wärmendes Feuer - obwohl selbst manche erfahrenen Camper diese Aktivität vermeiden. Warm und bequem zu bleiben ist einfacher, als Sie denken.
Auf der anderen Seite werden Sie ernsthafte Probleme haben, wenn Sie unvorbereitet in die Kälte aufbrechen. Überprüfen Sie die Wettervorhersage und stellen Sie sicher, dass Ihr Zelt, Schlafsack und Ihre Kleidung frostigen Bedingungen standhalten können. Wir haben für Sie weitere 10 Tipps, die Sie bei der Vorbereitung auf Ihr erstes Winter-Camping beachten sollten.
1. Schichten, schichten, schichten
Der Schlüssel für Ihr Wintercamping ist eine eng anliegende Basisschicht, um die Körperwärme einzufangen, und anschließend das Schichten. Sie werden sicherlich eine Isolationsschicht schätzen, die Sie an- und ausziehen können, wann immer Sie sich tagsüber aufwärmen und umgekehrt, sofort anziehen können, sobald es kühler wird. Eine Daunenjacke, ein leichtes Fleece oder sogar Ihr Lieblings-Wollpullover erfüllen ihren Zweck. Die äußere Schicht sollte Sie vor Wind, Schnee und Regen schützen, wählen Sie daher eine Jacke aus einem wetterbeständigen Material wie GoreTex.
Vermeiden Sie beim Packen für die Reise komplett Baumwolle - sie leitet Feuchtigkeit nicht gut ab und kann Sie, wenn sie nass ist, schneller auskühlen, als Sie sich vorstellen können.
2. Bleiben Sie trocken
Das bringt uns zur zweiten Regel des Wintercampings: Bleiben Sie trocken. Wasser leitet Wärme besser ab als Luft, sodass nasse Kleidung Ihre Körpertemperatur schnell senkt. Auch Schwitzen kann Sie langfristig gefährlich auskühlen.
Nasse Füße bedeuten kalte Füße. Wasserdichte Schuhe und Gamaschen (zusammen mit Schneeschuhen) sind bei tieferem Schnee unentbehrlich. Wenn Sie nur eine einfache Wanderung mit ein wenig Schnee unternehmen, sollten Ihre gewöhnlichen Wanderschuhe mit wasserdichter Beschichtung ausreichen.
Generell ist es besser, auch trockene Kleidung mitzunehmen - wenn Sie morgens feuchte Socken anziehen müssen, werden Sie es wahrscheinlich sehr bereuen, kein trockenes Paar eingepackt zu haben.
3. Schlafen Sie mit Ihrer Ausrüstung
Wenn Sie am Ende des Tages nasse Kleidung haben, bewahren Sie diese im Schlafsack auf, damit sie über Nacht durch Ihre eigene Körperwärme trocknet. Packen Sie auch Ihre Technik in den Schlafsack, da niedrige Temperaturen den Akku schnell entladen.

4. Wählen Sie den richtigen Schlafsack
Überprüfen Sie Ihren Schlafsack. Wenn die zu erwartenden Mindesttemperaturen außerhalb des Bereichs Ihres Schlafsacks liegen, sollten Sie in einen Schlafsack investieren, der für stärkere Kälte ausgelegt ist. Wählen Sie Schlafsäcke, die für null Grad und darunter ausgelegt sind.
5. Vergessen Sie die Isomatte nicht
Wir empfehlen Ihnen Isomatten nicht nur wegen des Komforts. Isomatten schaffen eine Isolationsschicht zwischen Ihnen und dem gefrorenen Boden, der Ihre Körperwärme schneller ableitet als die Luft draußen.
6. Wählen Sie Ihren Zeltplatz mit Bedacht
Vieles hängt auch davon ab, den richtigen Winterzeltplatz zu finden. Suchen Sie wie üblich einen Ort, der Ihnen Schutz vor den Elementen bietet. Vermeiden Sie Talsohlen, in denen sich kalte Rinnen bilden, und Hügelkuppen, die dem Wind ausgesetzt sein können. Wählen Sie einen ebenen Untergrund und stampfen Sie mit den Füßen den Schnee dort, wo Sie Ihr Zelt aufstellen möchten. Verdichteter Schnee isoliert Wärme besser als lockerer Schnee.
7. Bringen Sie ein Buch mit
Winternächte sind lang, sodass Sie recht viele Stunden im Schlafsack verbringen werden. Verwenden Sie während kalter Nächte keine Elektronik - die Taschenlampenbatterie würde sich schneller entladen. Nehmen Sie ein Buch mit, mit dem die Zeit schneller vergeht. Sie können es im Notfall auch als Brennmaterial für das Feuer verwenden.
8. Machen Sie Ihr Auto zum Zelt
Haben Sie ein Auto dabei? Super! Nutzen Sie es und campen Sie darin. Es ist eine großartige Möglichkeit, nachts warm zu bleiben. Sie müssen nur die Isomatten und Schlafsäcke ausbreiten - Sie brauchen nicht einmal ein Zelt. Das Auto bietet eine zusätzliche Isolierung, daher lohnt es sich, es als Reserve zu haben, falls sich herausstellen sollte, dass Ihre Campingausrüstung dem Wetter draußen nicht ganz gewachsen ist.