Wir kennen kein größeres Abenteuer als Camping im Wald oder Wandern in der Nacht. Manchmal muss man die ungezähmte Natur beleuchten. Die richtige Beleuchtung ist für Wanderer jeder Art und in jeder Umgebung unerlässlich. Auch Sie sollten eine eigene Lichtquelle bei sich haben. Es gibt viele Beleuchtungsmöglichkeiten, und deshalb bringen wir heute etwas Licht ins Thema.
Wie wählt man eine Wanderleuchte aus?
Es ist wichtig, sich vorher klarzumachen, welchen Lichttyp Sie möchten und warum. Stellen Sie sich vor dem Kauf einer Leuchte diese Fragen:
- Soll das Licht nur für Sie sein oder planen Sie eine Gruppennutzung?
- Welcher Wandertyp sind Sie? Werden Sie nachts schlafen oder planen Sie eine lange nächtliche Wanderung?
- Art des Lichtstrahls - möchten Sie eine Flutlichtart oder einen gerichteten Strahl?
- Welches Gewicht der Leuchte können Sie tragen?
- Welche Größe der Leuchte können Sie mitnehmen?
- Wie hoch ist Ihr Budget?

1. Laternen
Laternen kennt sicher jeder von Ihnen, und vielleicht haben Sie auch selbst eine zu Hause. Sie sind eine sehr beliebte Leuchte, besonders für Camper im Zeltlager, wenn es notwendig ist, mehr Licht für eine Gruppe von Menschen zu erzeugen, oder als Licht für das Zelt. Wenn Ihre finanziellen Mittel begrenzt sind, investieren Sie diese lieber in einen hochwertigeren Schlafsack, und die Aufgabe der Laterne kann eine klassische Taschenlampe oder Stirnlampe übernehmen. Wenn Sie sich jedoch für eine Laterne entscheiden, empfehlen wir, nach einer mit wasserdichtem Gehäuse zu suchen. Man weiß nie, wann einen der Regen überrascht.
Die meisten Wanderer verwenden Laternen als sekundäre Lichtquelle und am häufigsten werden sie von Autocampern oder größeren Gruppen als gemeinsames Licht genutzt. Ein Nachteil von Laternen kann ihr höheres Gewicht sowie ihre unpraktische Größe sein.
Gaslaternen können auch als Brenner fungieren und so auch als kleiner Kocher dienen.
2. Taschenlampen
Die meisten von uns haben zu Hause mindestens eine Taschenlampe, sodass Sie, wenn Sie mit dem nächtlichen Wandern gerade erst beginnen, nicht in eine neue Taschenlampe investieren müssen und mit dem auskommen, was Sie zu Hause haben. Achten Sie bei der Auswahl der Taschenlampe jedoch auf die Größe und wählen Sie lieber eine kleinere mit LED-Beleuchtung. Im Angebot gibt es auch Taschenlampen mit verschiedenen Leuchtmodi vom schwächsten bis zum stärksten Licht. Man kann auch auf ein Blinken stoßen SOS.
Manchmal müssen Sie beide Hände benutzen, und so ist der Nachteil einer Taschenlampe klar - mit ihr werden Sie wohl nicht auf Felsen klettern. Es ist schwierig, manche Dinge zu tun, wenn man eine Taschenlampe in einer Hand hält. Eine Taschenlampe lange zu halten, kann anstrengend sein.
Bei Taschenlampen können Sie auf drei Arten der Lichtstrahlstreuung treffen:
- fester Strahl – ein einheitlicher breiter Lichtstrahl, geeignet für den alltäglichen Gebrauch
- Punktstrahl – ein einheitlicher Lichtstrahl, konzentriert in einem Reflektor, der so eine große Entfernung durchdringt
- einstellbar – die Breite des Lichtstrahls kann von breit bis zu einem engen, fokussierten Strahl eingestellt werden

3. Stirnlampen
Stirnlampen sind für die meisten Wanderer die Beleuchtungswahl Nummer eins. Sie sind normalerweise klein, kompakt, leicht und begleiten Sie überall. Beim Tragen einer Stirnlampe haben Sie beide Hände frei für jede Tätigkeit, was sie zur besten Wahl für individuelle Beleuchtungmacht. Wenn Sie eine nächtliche Wanderung planen, ist dies die beste Wahl für Sie. Auch Stirnlampen können verschiedene Leuchtmodi haben.
Stirnlampen haben nur kleine Nachteile. Ihr Licht richtet sich dorthin, wohin Sie schauen, und deshalb können Sie Ihre Begleiter blenden. Manche Wanderer beschweren sich über Kopfschmerzen bei langem Tragen der Stirnlampe. Um dem vorzubeugen, ist es gut, in eine Stirnlampe mit hochwertigen Riemen zu investieren und diese richtig auf die passende Größe einzustellen.
4. Chemische Leuchtmittel
Eine sehr interessante Beleuchtungslösung für Ihr Abenteuer können gerade chemische Leuchtmittel sein. Leuchtstäbe oder Lightsticks kennen Sie vielleicht von der Disko. Sie sind auch bei Wanderern sehr beliebt und wurden sogar beim Militär eingesetzt!
Sie benötigen nämlich keine Energiequelle, das Licht entsteht auf chemischer Basis. Der Vorteil ist, dass sie nicht viel Platz einnehmen und leicht sind. Es reicht, sie kräftig zu knicken oder zu schütteln, und durch das Mischen von Flüssigkeiten mit fluoreszierendem Farbstoff entsteht Licht.
Lightsticks leuchten auch unter Wasser, geben keine Wärme ab, sodass Sie sie auch an Orten verwenden können, an denen Brand- oder Explosionsgefahr besteht. Die Leuchtstäbe können ca. 8 Stunden leuchten und erfreuen mit einer bunten Farbpalette.
Haben Sie schon eine Leuchte für Ihre Abenteuer ausgewählt? Sehen Sie sich unser Angebot an und bei Fragen helfen wir Ihnen gerne bei der Auswahl.