Lichtstäbe
Leuchtstäbe, oder auch Lightsticks genannt, sind schon lange nicht mehr ausschließlich den militärischen Einheiten vorbehalten. Ihr Einsatzspektrum hat sich auch im zivilen Bereich erweitert, sodass Leuchtstäbe heute nicht nur zur Signalgebung, zur Markierung von Routen oder zur Aufforderung von Hilfe in Notsituationen verwendet werden. Lightsticks werden häufig zum Spaß und beim Camping genutzt, sie sind bei Sportlern, Anglern, Tauchern, Höhlenforschern und vielen weiteren Berufsgruppen beliebt. Der Grund ist prosaisch.
Leuchtstäbe benötigen im Gegensatz zu anderen Leuchtmitteln keine Energiequelle; das Licht entsteht batterielos ausschließlich nach chemischem Prinzip und zwar genau dann, wenn Sie es brauchen. Leuchtstäbe nehmen im Rucksack nicht viel Platz ein; nach dem Herausnehmen aus der Verpackung müssen sie nur kräftig gebogen, geschüttelt werden, und für das entsprechende Licht sorgt die chemische Reaktion, die aus dem Mischen von Flüssigkeiten mit fluoreszierendem Farbstoff entsteht.
Leuchtstäbe meistern jede Umgebung
Lightsticks leuchten auch unter Wasser, sie erzeugen keine Wärme und können daher auch an Orten eingesetzt werden, an denen Brandgefahr oder Explosionsgefahr besteht. Leuchtstäbe können etwa 8 Stunden leuchten und überzeugen durch eine breite Farbpalette. Zu den Farben gehören unter anderem Rot, Gelb, Orange, Blau und Grün. Das ist aber noch nicht alles. Es gibt Leuchtstäbe, die Infrarotlicht abgeben, das nur von Spezialgeräten sichtbar ist. Bei Leuchtstäben ist zudem eine kurze Schnur praktisch, mit der das Licht an einem Ast, am Rucksack, im Zelt usw. aufgehängt werden kann. Zur Auswahl stehen Lightsticks von den Herstellern MFH oder Mil-Tec.


